J U S T I N U S

 
Eine Veranstaltung des Justinus-Kerner-Vereins

in Zusammenarbeit mit dem Theaterverein Weinsberg e.V.

 Eine szenische Montage nach einem Theaterstück von Karl-Heinrich Lumpp in einer Bearbeitung von Claudia Tetzlaff unter der Regie von Heinz Pfitzenmaier.


Zwischenmenschliche Begegnungen im Leben des Arztes und Dichters Justinus Kerner stehen im Mittelpunkt der szenischen Collage "Justinus".

Etwa Kerners Beziehungen zu anderen großen Dichtern wie Uhland, Hölderlin und Lenau. Seine ärztliche Tätigkeit, die während der Behandlung der Seherin von Prevorst an ihre Grenzen stößt. Oder die Auseinandersetzung mit den politischen Aktivitäten seines Sohnes Theobald.


  

Aus der Distanz des Alters heraus werden die Spielszenen von dem gereiften Justinus und seinen Dichterfreunden kommentiert. Das Spiel auf der Bühne gewinnt Leichtigkeit und zusätzliche emotionale Tiefe durch den Vortrag verschiedener Vertonungen von Kerners Gedichten.

Das von Karl-Heinrich Lumpp verfasste Stück kam im Kernerjahr 2005 in einer neubearbeiteten Fassung von Claudia Tetzlaff auf die Bühne. Dargeboten wurden die Szenen von Mitgliedern des Kernervereins, des Theatervereins, der Jugendkantorei und von Schülern und Ehemaligen des Justinus-Kerner-Gymnasiums.

Tischrunde:

Kerner: Gerrit Hess

 Uhland: Michael Thelo

 Schwab: Erik Schär

 Mörike: Bernd Hande

lVarnhagen: Uwe Deuster

Tieck: Michael Saefkow   

Spielszenen

Kerner: Matthias Bulling 

Uhland: Mattias Pfitzenmaier

 Hölderlin: Julia Katterfeld

 Lenau: Lars Saltuari

 Rickele: Birgit Oppermann 

Seherin: Anna-Lena Nonnenmacher 

Theobald: Uwe Schulz 

Stadtschultheiß/
Wärter: Volker Leutkart

Marie: Anna Frisch 

Theobald: Florian Frisch

 Emma: Moya Pfitzenmaier   

Gesang

Tenor 1: Marc Bohnacker

 Tenor 2: Andreas Bonnaire

 Bass 1: Gerhard Frisch

 Bass 2: Wilfried Bendel

  Kostüme: Edith Bender

 Bühnenbild: Gretel Handel  Herbert Krauß

 Technik: Gerald Trinkauf  Dominik Lutz

 musik. Leitung: Gerhard Frisch

 Regie: Heinz Pfitzenmaier

Alles im Garten

"Everything in the garden is nice and beautiful“ – eine in den USA beliebte Redewendung, die ausdrückt: Alles ist in schönster Ordnung, auch wenn der Rasen eine Leiche deckt. Gras drüber!

Jenny und Richard, ein Mittelklasse-Ehepaar, hat ein Haus samt gepflegtem Garten in der Vorstadt bezogen, das es sich eigentlich gar nicht leisten kann. Aber es heißt mithalten mit dem zur Schau getragenen Wohlstand der Nachbarn. Und Mitglied zu sein im exklusiven, nur für Weiße zugelassenen Tennisclub, gehört sich auch. Um die nötigen Mittel zu beschaffen, wird ein Callgirlring aufgezogen. Doch bei einer Party bricht die Fassade des Wohlstands und der Scheinmoral zusammen. Die gefährliche Mischung aus Geltungssucht, Geldgier und Heimlichtuerei explodiert.

Das Stück stammt von dem amerikanischen Dramatiker und dreifachen Pulitzerpreisträger Edward Albee (Jahrgang 1928), der bei uns hauptsächlich durch das vielgespielte Ehedrama „Wer hat Angst vor Virgina Woolf?“ bekannt wurde (verfilmt mit Elizabeth Taylor, Richard Burton und George Segal). Albee schrieb „Everything in the Garden“ Mitte der 60er Jahre in einer Zeit des Umbruchs, des Vietnamkriegs, der Rassenunruhen und der aufkommenden 68er-Generation.

Die Proben haben sich gelohnt.

 

Nach fast 6-monatiger Probenarbeit feierte das 9-köpfige Ensemble des Theatervereins Weinsberg gestern die Premiere des aktuellen Stückes „Alles im Garten“ von Edward Albee unter der Regie von Uwe Deuster. Bei Einlass um 19 h stehen die Gäste schon vor der Tür und warten. Empfangen und in gewohnt freundlicher Weise versorgt, werden sie dann vom Theaterförderverein.

 

Warum steht Martini auf der Getränkekarte, wo es doch sonst nur Wein, Sekt und Wasser gibt? Hat es etwas mit dem Stück zu tun? Was wird aber nicht verraten! Der Gong ertönt zum 3. Mal. Bei leiser Musik (verantwortlich für den Ton: Detlef Büttner) nehmen die letzten Zuschauer die letzten Plätze ein, es ist ausverkauft.